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  • Chile erstreckt sich über den halben Südamerikanischen Kontinent - von der trockensten Wüste der Welt bis hin zu den Gletschern von Feuerland. Und mit Rapa Nui (Osterinsel), gehört eine der mystischsten Inseln zu seinem Territorium. (links). Chuquicamata im Norden Chiles ist die grösste Kupfermine der Welt. Weil die Verschmutzung durch die Mine zu stark wurde, wurden die Einwohner der benachbarten Stadt in eine neu erbaute Wohnzone umgesiedelt.
  • Die Atacama-Wüste ist der trockenste Ort der Erde mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von 15mm. Die Seen, die von Gletscherwasser gespiesen werden, trocknen schnell aus unter der sengenden Sonne auf 2'500m. Zurück bleibt eine Salzkruste, in der die Flamingos nach Nahrung suchen.
  • Die Vulkankegel in der Nähe der Wüste sind bis zu 6'000 m hoch. Auf einer Fläche von 23'000 Quadratkilometer (der Grösse der halben Schweiz) leben nur ca. 5'600 Menschen.
  • Trotz seiner enormen Länge misst Chile in der Breite nur ungefähr 180 km im Durchschnitt. Das bedeutet der Pazifik ist nie weit weg, nicht einmal in der Wüste.
  • Im Süden Chiles enden die Anden und der sogenannte "Vulkangürtel" in "Feuerland". Der Name "Tierra del Fuego" stammt von Magellan, der von seinem Schiff die unzähligen Lagerfeuer der indigenen Yaghan beobachtet hatte.
  • Das Wetter in Feuerland ist fast unvorhersehbar und kann sich innert Stunden drastisch ändern.
  • Der Handel mit Robbenfell und der Goldrausch führten zu einem Genozid an den lokalen Indigenen. Diese waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden.
  • Mit seinen Schneebedeckten Bergen und Gletscherseen erinnert uns der südlichste Teil Chiles daran, dass die nächste Landmasse weiter südlich die Antarktis ist.
  • Als ob die Diversität des chilenischen Festlandes nicht schon genug wäre - Rapa Nui gehört ebenfalls zum staatlichen Territorium. Über 3'500 km vom Festland entfernt, ist diese abgeschiedene Insel mit seinen hunderten von Moai (monolithischen Steinfiguren) ein mystisches Erlebnis für sich.

Projekt: Ich hatte das Glück während eines ganzen Monats Chile von Norden nach Süden zu bereisen und dabei die unglaublich vielfältige und wundersame Landschaft des Landes kennenzulernen.

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